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Politik Bearbeiten

Erfurt wird seit 1998 im Deutschen Bundestag von Carsten Schneider (SPD) vertreten. Bei der Bundestagswahl 2005 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis Erfurt mit 31,5 % der Stimmen. Die anderen vier Direktkandidaten Antje Tillmann (CDU), Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Uwe Barth (FDP) und Frank Spieth (Linkspartei) sind über die Landesliste in den Bundestag eingezogen. Bei den Bundestagswahlen 1990 und 1994 gewann jeweils Norbert Otto (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis Erfurt.


Stadtrat Bearbeiten

Dem Erfurter Stadtrat gehören seit der Kommunalwahl 2004 neben dem Oberbürgermeister noch 50 Mitglieder an, und zwar:


Zusammensetzung und Wahlergebnisse Bearbeiten

Der derzeitige Erfurter Stadtrat wurde am 27. Juni 2004 gewählt. Darin stellt die CDU die größte Fraktion mit 20, gefolgt von der PDS mit 17, der SPD mit acht und Bündnis 90/Die Grünen mit fünf Stadtratsmitgliedern. Bei Abstimmungen im Stadtrat bilden sich abhängig vom Thema unterschiedliche Mehrheiten quer über die Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg.

Bei den ersten freien Kommunalwahlen der DDR am 6. Mai 1990 wählten die Erfurter noch eine 160-köpfige Stadtverordnetenversammlung – die größte in ganz Deutschland. Die Versammlung wiederum wählte den Oberbürgermeister. 1994 und 1999 fanden Wahlen zum Stadtrat in seiner heutigen Konzeption statt.


Bürgermeister Bearbeiten

- -> siehe auch: Artikel Bürgermeister


Haushalt Bearbeiten

Die Verschuldung der Stadt Erfurt ist seit 2005 rückläufig. Im Jahr 2005 hatte Erfurt noch 226,9 Millionen Euro Schulden, die im Jahr 2008 auf circa 188 Millionen Euro zurückgegangen sind. Laut mittelfristigem Finanzplan wird eine durchschnittliche Schuldentilgung von etwa 11 Millionen Euro pro Jahr angestrebt. Bis 2012 rechnet die Stadtverwaltung mit einem Schuldenstand von 144 Millionen Euro.


Wappen Bearbeiten

Datei:Wappen Erfurt.svg

Das Wappen der Stadt Erfurt zeigt ein silbernes, sechsspeichiges Rad, wobei zwei Speichen senkrecht stehen, vor rotem Grund.

Auf dem ältesten Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert war der Patron von Mainz, der hl. Martin abgebildet. Das sechsspeichige Rad erscheint etwa von der Mitte des 17. Jahrhunderts an im Siegel. Auf Münzen, Denksteinen, in Druckwerken usw. ist das Rad als Stadtwappen um 1285 erstmals zu finden. Dieses Wappen ist dem des Erzbistums Mainz entlehnt, zu dem die Stadt über 1000 Jahre, von 755 bis 1802, gehörte.

Die Bedeutung des Mainzer Rades ist bis heute nicht eindeutig geklärt: Die volkstümliche Erklärung ist die verbreitete Sage vom Erzbischof Willigis, der angeblich der Sohn eines armen Wagenbauers gewesen sei und trotz des Spotts der adligen Mainzer Domherren das weiße Rad im roten Feld als Wappen geführt haben soll.

Andere Erklärungen beziehen sich auf das Zeichen des Rades in der Mythologie der Griechen und Römer sowie das Rad als Feldzeichen einer römischen Legion – diese sind jedoch unwahrscheinlich, da der bedeutendste geistliche Würdenträger des Reiches, der Mainzer Erzbischof, sicher nicht auf ein heidnisches Symbol zurückgegriffen haben wird. Weitere Erklärungen sehen das Rad als „Kreuz oder Christusmonogramm im Nimbuskreis“, als symbolische Darstellung für einen Wagen – nämlich den Wagen der Kirche oder als mit einem Siegelrand umgebenen Bischofsring. Der Leitspruch der Stadt ist Rendezvous in der Mitte Deutschlands.


Städtepartnerschaften Bearbeiten

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